Chaku-Chaku-Prinzip

Japanisch für "laden laden". Es handelt sich um eine Variante der Fließ- bzw. Reihenproduktion, bei der alle an der Produktion eines Erzeugnisses beteiligten Arbeitsplätze (dem Objektprinzip folgend) sehr nahe beieinander (U-förmig) aufgestellt sind. Dabei versucht man, eine Trennung von Werkern und Maschinen zu erreichen. Alle Vorgänge, die einen Werker an eine Maschine binden, werden soweit wie möglich automatisiert. Die Stationen können selbständig ohne Zutun des Werkers arbeiten.

a Der Werker übernimmt damit praktisch nur den Transport von Station zu Station, wobei er jeweils ein Werkstück aus der Station i an die Station i+1 weitergibt. Die Stationen verfügen über Mini-Puffer, in denen ein bearbeitetes Werkstück auf der Werker warten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Siehe auch ...

Literatur

Günther, H.-O. und Tempelmeier, H. (2016). Produktion und Logistik - Supply Chain and Operations Management. 12. Aufl., Norderstedt: Books on Demand.