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In der Ressourceneinsatzplanung geht es darum, die in der Losgrößenplanung gebildeten Produktionsaufträge oder die spezifischen Kundenaufträge, zur Produktion freizugeben, und den Arbeitssystemen zur Bearbeitung zuzuweisen. Dabei müssen die begrenzten Kapazitäten der Ressourcen berücksichtigt werden. Da bei der Losgrößenplanung die Transportvorgänge zwischen den einzelnen Arbeitsgängen sowie i. d. R. auch die Rüstzeiten an den Maschinen nicht explizit beachtet wurden, konnte dort nur mit einem vergleichsweise groben Zeitraster, zum Beispiel auf Wochenbasis, gearbeitet werden. Im Vergleich zur Losgrößenplanung verfeinert sich nun die Periodeneinteilung, und es werden alle zeitverbrauchenden Vorgänge in die Betrachtung einbezogen. Aufgaben sind die Terminplanung und die Ablaufplanung (Scheduling).
Während sich die Losgrößenplanung oft nur auf die wichtigsten Erzeugnisse (z. B. A-Produkte) bezieht, die in einem Produktionssegment zu bearbeiten sind, müssen nun alle Produktionsaufträge – auch die Aufträge für B- und C-Produkte und Aufträge, die z. B. nur zur Auffüllung angegriffener Sicherheitsbestandsmengen gebildet worden sind – in die Planung einbezogen werden.
Zur Unterstützung der Aufgaben der Reihenfolgeplanung bieten wir mit dem POM-Scheduler ein konfigurierbares Softwarekonzept an, das sich vielfach im praktischen Einsatz bewährt hat.
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