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Im Bereich der Flexiblen Produktion (Flexible Fertigungssysteme, Flexible Fließproduktionssysteme)
treten eine große Anzahl von Problemen auf, die mit Hilfe wissenschaftlicher
Lösungsmethoden behandelt werden müssen und können.
Bei flexiblen Fließproduktionssystemen werden vor allem die Probleme
behandelt, die sich daraus ergeben, daß die Bearbeitungszeiten der Werkstücke
an den einzelnen Arbeitsstationen nicht - wie oft angenommen - mit Sicherheit
bekannt sind, sondern zufälligen Schwankungen unterliegen. Ursachen der zufälligen
Schwankungen können z.B. Maschinenausfälle, Störungen in der Materialzuführung
oder menschliche Einflüsse (bei Handarbeitsplätzen) sein. Auch in vollautomatisierten,
getakteten Transferstraßen mit asynchronem Materialfluß können
die unvermeidlichen, zufälligen Störungen zu einem beträchtlichen
Verlust an Produktivität führen.
Die negativen Auswirkungen des zufälliger Einflußgrößen
auf die Produktionsleistung können in den meisten Fällen durch die Einführung
von Puffern wieder kompensiert werden. Ein Softwaresystem zur Pufferoptimierung
und integrierten Leistungsanalyse flexibler Fließproduktionssysteme ist POM Flowline Optimizer. Dieses System befindet sich z.B. in der deutschen
Automobilindustrie (VW, BMW, Bosch, u.a.) im Einsatz und trägt erheblich zur Verbesserung der Planungsqualität
bei.
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