
Mit dem Begriff des Supply Chain Management faßt man alle Maßnahmen zusammen, die darauf abzielen, den Wertschöpfungsprozeß von den Lieferanten der Lieferanten bis hin zu den Abnehmern der Abnehmer optimal zu gestalten. Hierzu zählen zunächst organisatorische und informationstechnische Maßnahmen, die dazu führen, dass die beteiligten Knoten der Supply Chain miteinander kooperieren können und die dazu über ausreichend Informationen verfügen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, dann besteht ein erhebliches Optimierungspotential, das durch den Einsatz von Optimierungsmethoden erschlossen werden kann.
Die zunehmende Verbreitung von sog. Advanced Planning Systems stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. APS-Systeme können nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn der Anwender die den Softwaresystemen zugrundeliegenden Modellierungskonzepte kennt und sachgerecht beurteilen kann.
APS greifen zum Teil auf quantitative Modelle der Supply Chain zurück. Die betriebswirtschaftliche Forschung und insbesondere das Operations Research haben in den letzten Jahren eine Vielzahl praktikabler Modelle und Lösungsalgorithmen hervorgebracht, auf die bei der Problemlösung zurückgegriffen werden kann.
Es zeigt sich allerdings, dass die vorhandenen Advanced-Planning-Systeme noch in vielen Bereichen die vorhandenen Optimierungsmöglichkeiten nicht ausschöpfen. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit liegt daher in der unternehmensspezifischen Anpassung und problemspezifischen Erweiterung von APS. Dazu gehört auch die Entwicklung problemspezifischer Planungssoftware.
In unserem APS-Labor können wir auf Installationen von Advanced Planning Software namhafter Hersteller zurückgreifen. Damit sind wir in der Lage, aus erster Hand durch die direkte Nutzung der Systeme Analysen durchzuführen und Systemvergleiche anzustellen.
Weitere Informationen zu Advanced-Planning-Systemen finden sie unter www.advanced-planning.de. Eine Übersicht über die Vielfalt der Planungsprobleme, die in Produktion und Logistik auftreten können und die von APS zum Teil unterstützt werden müssten, finden sie unter www.produktion-und-logistik.de.
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