Programmorientierte Bedarfsermittlung: Lineares Gleichungssystem
Die programmorientierte Bedarfsermittlung bestimmt bei gegebenen Primärbedarfsmengen d(i) und bekannter Direktbedarfsmatrix A die abgeleiteten Gesamtbedarfsmengen der untergeordneten Baugruppen (Sekundärbedarf). Dies führt auf ein lineares Gleichungssystem, das durch die Bildung der Verflechtungsmatrix V = (E-A)-1 zu lösen ist. Multipliziert man die Matrix V auf mit dem Primärbedarfsvektor d, dann erhält man die Gesamtbedarfsmengen aller Produkte in Form des Vektors r.
Symbole:
| i,j | Produktindizes |
| a(i,j) | direkter Sekundärbedarf des Produktes i bei der Produktion einer Einheit des Produktes j, Elemente der Direktbedarfsmatrix A |
| d(i) | Primärbedarf des Produkts i |
| v(i,j) | Elemente der resultierenden Verflechtungsmatrix V |
| r(i) | Gesamtbedarf des Produkts i |
Annahmen:
Der Gozintograph wird mit Hilfe des Graphen-Editors definiert. Die Direktbedarfskoeffizienten und die Primärbedarfe können in der oberen Tabelle eingegeben werden.
Ansicht:
Trägt man in einem Feld mit dem Wert 0 einen positiven Wert ein, dann wird ein neuer Pfeil zwischen den beteiligten Produkten eingefügt.
Zum Einfügen weiterer Knoten und zum Löschen eines Pfeils muß der Graphen-Editor eingesetzt werden.
Testdaten:
- Tempelmeier (2006), Abschnitt D.1
- Günther/Tempelmeier (2009), Abschnitt 9.1.2
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