Es wird das Verfahren der exponentiellen Glättung erster Ordnung zur kurzfristigen Bedarfsprognose eingesetzt. Dieses Verfahren ist einsetzbar, wenn der Bedarf regelmäßig (nicht sporadisch) ist und um ein konstantes Niveau schwankt. Für trendförmigen Bedarf eignet es sich nicht.
Nach der Initialisierung aller Werte können die einzelnen Beobachtungen der Zeitreihe eingegeben werden.
Alternativ zur Dateneingabe über die Tastatur kann eine externe Datei eingelesen werden. Nach der Dateiauswahl muß dann für jede Periode nur noch die "Berechnen"-Schaltfläche betätigt werden.
Ansicht:
Nach Eingabe aller Werte kann der Einfluß des Glättungsparameters auf die Prognosequalität im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse untersucht werden, die über die Optionen aktiviert wird. Es erscheint dann ein Schieberegler zur Veränderung von Alpha. Nach Veränderung von Alpha erhält man dann z.B. folgendes Bild:
Mit dem Schieberegler unter der Graphik kann der angezeigte Ausschnitt der Zeitreihe ausgewählt werden.
Symbole:
| Alpha | Glättungsparameter |
| t | Periode |
| Y(t) | Periodennachfragemenge der Periode t |
| MAD(t) | mittlere absolute Abweichung der Periode t |
Annahmen:
- Günther/Tempelmeier (2009), Abschnitt 8.1
- Tempelmeier (2006), Abschnitt C.2.1.2
Dieses Verfahren ist auch in zahlreichen Advanced-Planning-Systemen (z.B. SAP Advanced Planner and Optimizer) implementiert.
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